„So they left the Lakes and began the long journey to Matadi and marriage. Whether or not they lived happily ever after is not easily decided.“

(Cecil Scott Forester, The African Queen)

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Teilerfolg für Uhuru Kenyatta: Die Richter des IStgH in Den Haag haben am 21.6. den Beginn seines Prozesses wegen schwerer Verbrechen gegen die Menschlichkeit vom 9. Juli auf den 12. November 2013 verschoben. Damit muss Kenias Präsident sein Land vorerst NOCH NICHT von der Anklagebank aus regieren. Die zuständige Kammer des Internationalen Strafgerichtshofes begründete die Verschiebung damit, dass die Verteidigung mehr Zeit zur Vorbereitung bekommen solle. Zudem wurden „terminliche und logistische“ Gründe für die Verschiebung genannt. (Update zum Blogbeitrag Kenia: Vorwärts? Rückwärts! vom 14. Juni 2013) Read the rest of this entry »

Die Erleichterung war groß: Anders als 2007/2008 blieb es diesmal ruhig nach Kenias Wahlen. Und das, obwohl mit Uhuru Kenyatta einer der mutmaßlichen Hauptverantwortlichen für die Gewalt vom letzten Mal nicht nur antrat, sondern auch noch denkbar knapp gewann. Der Verlierer und die Kenianer blieben besonnen, der Sieger redet von Versöhnung und Reife der Nation. Ein Fortschritt. Doch genauer betrachtet hat das alte, unheilvolle politische System des Tribalismus gesiegt, die Hoffnungen, die auf Kenias neue Verfassung gesetzt wurden, drohen zu platzen und Kenias Zukunft ist so ungewiss wie eh und je. Read the rest of this entry »

„Afrika war für mich eher der Körper als das Gesicht. Es war der Strudel der Empfindungen, das Aufbrausen der Begierden, der heftige Wechsel der Jahreszeiten.“

(J.M.G. Le Clézio, Der Afrikaner)

poornumbers … die du nicht selbst gefälscht hast. Dabei muss Fälschung noch nicht mal im Spiel sein, um die Aussagekraft so mancher als Fakten verkauften Zahlen zu begrenzen. Wie wir uns zum Beispiel von den (hohen) Wirtschaftswachstumsraten in Afrika täuschen lassen, erklärt ein gewisser Bill Gates… Read the rest of this entry »

After all: After months of playing a game of confusion concerning the serious condition or even death of Meles Zenawi, Ethiopia’s government confirmed the death of the autocratic Prime Minister just yesterday. Thus, Zenawi joins the long list of African heads of state and government who died in office. The mortality rate of African presidents is higher than infant mortality in Sierra Leone (being the highest in the world). Seemingly no attractive profession…

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Also doch: Nach monatelangem Versteckspiel um die schwere Erkrankung oder gar den Tod von  Meles Zenawi hat Äthiopiens Regierung gestern das Ableben des autokratischen Ministerpräsidenten bestätigt. Zenawi reiht sich damit ein in die lange Reihe der im Amt verstorbenen Staats- und Regierungschefs Afrikas. Deren Sterblichkeitsquote ist höher als die der Kindersterblichkeit in Sierra Leone (der höchsten der Welt). Scheinbar kein besonders attraktiver Beruf …

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